die dunkelheit.
malt die straßenzüge zum bild einer morbiden, bizarren schönheit. die bewegungsfreiheit eingeschränkt durch den harschen, unnachgiebigen regen, der die kalten fassaden in zweidimensionale kulissen verwandelt, die, getaucht in schwarze tinte, im schweren nachthimmel versiegen, karg beleuchtet vom rostigen schein der laternen. das leben zieht sich von den plätzen zurück. busse berstend voll, menschen eng aneinander, blaulichter sprengen die schatten.
die hauptraße entlang.
die hauptraße entlang.
sirenen. ein mensch am boden, angefahren in der hektik des abends. das passiert oft. im nebel aus regen und scheinwerfern bleiben manchmal koerper liegen.
die anderen.
die anderen.
schauen, rauchen, warten. vor den pubs und clubs, zeigen der kälte die nackte schulter. und mehr.
bus fahren.
bus fahren.
nur studenten, lachend, grölend, sich selbst feiernd. laut, unbedarft, kraftvoll, verliebt.
im kebapbistro.
im kebapbistro.
drückt der alte den türknopf, stürmt energisch in die stille. stechende augen vor der predigt. er verkündet sich selbst. „ich bin gottes sohn!“ hebt die arme und formt mit seinem körper ein kreuz. „do u want so see the cross? do u want to see the cross?” ruft sich selbst eine wahrheit ins ohr. geht.
draußen.
draußen.
ein krankenwagen wirbelt wasser auf, kapuzen verschwimmen im glas. neonreklame spiegelt sich im augenlicht. auf dem teller heizes fleisch.
one night out.
one night out.
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