man hat das gefühl sich selbst zu sehen, sich von außen zu betrachten-während man hantiert, erklärt und versucht das ungeschriebene sichtbar für die schauspieler zu machen. man erkennt die energie die im raum schwebt und die auch aus einem selbst kommt, weil man weiß, dass die sätze und gesten die da gesprochen und gespielt werden, aus der eigenen feder stammen.
ich habe die gelegenheit mit einer der "besten schauspielschulen des landes" eine von mir geschriebene szene einzustudieren, ein kleines zuckerl des scriptwriting workshops, den ich hier zusätzlich mache.
35 schauspielstudenten und 9 schreiber erarbeiten hier zusammen 9 szenen und ich bin irgendwie zufrieden. wir stellen uns alle im kries auf und lernen uns kennen. dann werden die schauspieler den szenen zugecastet. eine stunde habe ich dann zeit mit meinen vier schauspielern zu proben, zu toben, zu loben und zu staunen.
als alle szenen vor den restlichen schaupielern und schreibern gespielt werden, die kunst beider lager auf teilweise so wunderschöne weise verschmilzt, oder zart aufeinanderprallt, kann mir die sonne draußen nur noch den rest geben. ein tag, so wunderschön wie dieser. dankbarkeit und kuschlige zufriedenheit strahlen unter meiner sonnenbrille.
groß! ganz groß!
...da hoffe ich schreibste jetzt wenigstens das "script" für mein nächstes musikvideo ;)!!!!
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